Drs. (NL) Genio Bongaerts
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chefarzt
Schulterbeschwerden entstehen häufig durch Verschleiß, Sehnenverletzungen, Instabilität oder Sportverletzungen. Weil ähnliche Schmerzen sehr unterschiedliche Ursachen haben können, ist eine genaue Diagnostik entscheidend. Auf dieser Basis planen wir gemeinsam mit Ihnen die passende konservative oder operative Behandlung.
Schonendes Wiederherstellen der Mechanik bei schwerer Arthrose
Endoskopische Beseitigung von Einengungen im Schultergleitraum
Ausheilung von Sturzverletzungen
Wiederherstellung einer stabilen Funktion nach Schulterluxation
Befreiung von Schmerz sowie Wiederherstellung der Kraft
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chefarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chefarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kniechirurgie, Sportmedizin, Chefarzt
Facharzt für Orthopädie, Chefarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chefarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Ärztlicher Leiter Physikalische Therapie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chefarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie
Der Gelenkverschleiß des Schultergelenks ist insgesamt seltener als an Knie- und Hüftgelenk und oft aufgrund der fehlenden Dauerbelastung besser zu tolerieren. Trotzdem kann es als Folge von Verletzungen wie Brüchen (sekundäre Arthrose), bei fehlender Zentrierung des Oberarmkopfes durch Rotatorenmanschettenrisse (Defektarthropathie) oder ohne klaren Auslöser bei zunehmenden Knorpelschäden (primäre Arthrose) zu Schmerzen, fortschreitender Bewegungseinschränkung und Kraftverlusten kommen.
Im Rahmen der konservativen Behandlung kann durch Krankengymnastik, Infiltrationen und Ernährungsumstellungen oft eine zufriedenstellende Linderung erreicht werden.
Durch den Einsatz moderner Schultergelenkendoprothesen kann bei intakter Rotatorenmanschette anatomisch oder bei nicht ausreichender Rotatorenmanschette invers das Schultergelenk ersetzt werden. In den letzten Jahren hat hier eine umfangreiche Weiterentwicklung der Implantate stattgefunden, wodurch oft eine sehr gute Gelenkfunktion erzielt werden kann.
Selbstverständlich planen wir neben der Operation mit Ihnen auch gleich die notwendige Rehabilitation, damit Sie Ihren Alltag schnellstmöglich wieder schmerzfrei genießen können.
Die Rotatorenmanschette – bestehend aus der Supraspinatus-, der Subscapularis-, der Infraspinatus- und der Teres-minor-Sehne – hat zentrale Bedeutung für den Bewegungsablauf im Schultergelenk sowie die Zentrierung des Oberarmkopfes. Schäden können durch Abnutzung oder Unfälle entstehen und sind oft ein Zusammenspiel von mechanischem Stress (z.B. durch eine Einengung unter dem Schulterdach), mangelnder Ernährung und Durchblutung und reizbedingten Entzündungen.
Hieraus können sich belastungsabhängige Schulterschmerzen entwickeln mit typischerweise schmerzhaft eingeschränkter Beweglichkeit, Nachtschmerzen und – bei einer Mitbeteiligung der langen Bizepssehne – einschießenden Schmerzen entlang des Oberarms. Viele Beschwerden sprechen gut auf Krankengymnastik und regelmäßige Eigenübungen an. Im Rahmen von minimalinvasiven Operationen können Sehnenrisse verschlossen und die Sehnen am Oberarmknochen wieder angeheftet werden.
Um abzuschätzen, ob eine konservative Behandlung oder eine Operation vorteilhafter erscheint, bedarf es stets einer individuellen Einschätzung. Wir besprechen mit Ihnen gerne in unserer Schulterchirurgie Ihren Befund und Ihre Behandlungsmöglichkeiten.
Das Schulterhauptgelenk (Glenohumeralgelenk) ermöglicht den größten Bewegungsumfang eines Kugelgelenkes durch eine in Relation kleine Gelenkpfanne (Glenoid) und einen großen Gelenkkopf (Oberarmkopf). Hierdurch besteht, insbesondere bei Sportunfällen, eine erhöhte Gefahr für ein Auskugeln des Schultergelenkes – eine Schulterluxation.
Ob und in welcher Form nach dem Einrenken des Gelenkes eine Operation zu empfehlen ist, hängt neben dem Verletzungsausmaß auch von Faktoren wie der sportlichen und beruflichen Aktivität, dem Ausmaß der Instabilität, vorangegangenen Luxationen oder einer bestehenden generellen Überdehnbarkeit (Hyperlaxität) der Patient*in ab und ist das Ergebnis einer gemeinsamen Entscheidungsfindung.
Bei einer Operation kann in den meisten Fällen minimalinvasiv, arthroskopisch die Funktion und Stabilität des Gelenkes wiederhergestellt werden. Neben einer Wiederanhaftung der vorderen Gelenklippe („Bankart“-Operation) rücken zunehmend auch Verfahren zum Verhindern eines knöchernen Verhakens in den Vordergrund. Diese gehen von einer Kapsel-Sehnenplastik zur Füllung der sog.
Hill-Sachs-Verletzung - einer „Delle“ im Oberarmkopf durch den Anprall des Knochens beim Ausrenken der Schulter - („Remplissage“-Operation) bis zu knöchernen Aufbauverfahren an der Gelenkpfanne bei größeren Knochendefekten.
In unserer Schulterchirurgie beraten wir Sie auf dem neusten Stand der wissenschaftlichen Forschung, mit dem Ziel die volle Funktion und Stabilität Ihrer Schulter wiederherzustellen, damit Sie sportlich, beruflich und privat wieder durchstarten können.
Das Schultereckgelenk (oder Akromioclavicular-(AC-)Gelenk) verbindet das Schlüsselbein mit dem Schulterdach. Typische Verletzungen entstehen bei Stürzen von vorne-seitlich auf die Schulter oder direkt auf das Schulterblatt wie z.B. bei Kontaktsportarten oder Fahrradunfällen. Es kommt zu Zerreißungen von Bändern zwischen Schlüsselbein und Rabenschnabelfortsatz sowie der Gelenkkapsel selber, wodurch das Schulterblatt absinkt und der Eindruck eines „Hochstehens“ des Endes des Schlüsselbeins entsteht.
Federt das Schlüsselbein auf Druck nach unten wieder zurück, spricht man vom „Klaviertastenphänomen“.
Verletzungen am Schultereckgelenk sind oft schmerzhaft und führen zu Bewegungseinschränkungen des Armes. Eine Operation ist nicht immer erforderlich, Risiko und Nutzen müssen hier stets gut abgewogen werden. In jedem Fall sollte eine frühzeitige (innerhalb von 10 Tagen nach Verletzung) Beurteilung durch einen Schulterchirurgen erfolgen, da eine operative Stabilisierung des Schultereckgelenks innerhalb von 3 Wochen nach der frischen Verletzung die höchsten Erfolgsaussichten hat.
Bitten geben Sie beim Kontakt daher an, dass es sich um eine Schultereckgelenkverletzung handelt, damit wir eine schnelle Beratung sicher stellen können.
Fallzahlen, Auszeichnungen, Qualitätsberichte und Patientenzufriedenheit zeigen, woran wir uns messen lassen.