MOPO Teamstaffellauf
SPORTS@MANHAGEN ist die Marke für sportliches Engagement und Ehrenämter im Sportbereich. Willkommen beim MANHAGEN SPORT-TEAM.
Die Klinik Manhagen hat zahlreiche erfahrene Sportmediziner im Team – von Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Sportmedizin bis hin zum Olympia-Arzt. Von dieser Spezialisierung und Erfahrung profitieren auch unsere Patienten bei der konservativen Behandlung in unseren Praxen bis hin zu einer möglichen Operation in der Klinik. Viele Manhagener sind darüber hinaus auch privat selbst aktiv oder übernehmen ehrenamtliche Funktionen zur Unterstützung von Mannschaften und Vereinen.
Unser MANHAGEN SPORT-TEAM scheut keine Herausforderung und tritt in der Region bei unterschiedlichen Challenges an. Ob Stadtradeln fürs Klima, Läufe für den guten Zweck oder Inlinern für einen Marathon. Wir sind bei zahlreichen Sportereignissen präsent.
Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen – auch aus den Ärzteteams – in Manhagen, die in ihrer Freizeit Vereine unterstützen. Es ist eine großartige Sache, die wir gerne unterstützen möchten. Ob Mannschaftsarzt, medizinische Betreuung oder Trainer – Ehrenämter kennen im Sport keine Grenzen. Großer Dank an die engagierten Manhagener. Einen Auszug gibt es weiter unten.
Und was macht ihr so an Sport? Unsere Kolleginnen und Kollegen sind sportlich vielseitig unterwegs und auch sehr erfolgreich. Wir erzählen Geschichten aus den eigenen Reihen.
Bei sämtlichen akuten und chronischen Verletzungen ist es von besonderer Bedeutung, die Ursache der Beschwerden sicher zu identifizieren. Hierzu bedarf es in der Regel eines erfahrenen und in der Sportmedizin kompetenten Orthopäden oder Unfallchirurgen, der nicht nur die korrekte Diagnose stellt, sondern auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungsoptionen aufzeigt.
Viele Verletzungen können konservativ, das heißt ohne Operation, behandelt werden. Hier steht meist die Behandlung durch einen in der Sportphysiotherapie erfahrenen Therapeuten im Mittelpunkt. Entscheidend ist jedoch, die Verletzungen und Gelenkpathologien sicher zu identifizieren, die operativ versorgt werden sollten oder bei denen ohne operativen Eingriff eine Verschlechterung der Symptomatik oder sogar das Auftreten von Folgeschäden zu befürchten sind.
Die erfahrenen orthopädischen Fachärzte in Manhagen erarbeiten auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung differenzierte Lösungsansätze für eine spezifische und effiziente Behandlung. Dabei werden modernste Operationstechniken eingesetzt.
Die Klinik Manhagen als orthopädischer Kompetenzpartner am Rothenbaum. Wir stehen zur Seite bei akuten Beschwerden oder chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparats.
Floorball-Mannschaft
Die Reha bringt ihr Fachwissen im Bereich der Prävention und der sportwissenschaftlichen Diagnostik ein. Leistungsstände und Verletzungsrisiken der Spieler werden erhoben.
Seit über 10 Jahren ist Dr. Gebhardt Verbandsarzt beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und seit 2017 auch Mannschaftsarzt vom Radsportteam BORA hansgrohe. Außerdem gehört er zu den Ärzten des olympischen Teams und betreut die Sportlerinnen und Sportler vor Ort bei den Olympischen Spielen.
„Ich bin Fußballtrainer der D-Jugend TSV Trittau und betreue verschiedene Vereine medizinisch, wie die Talentakademie Nord (Fußball), den Landeskader Tennisjugend Schleswig-Holstein, die Voltigieren L-Klasse (Jumping Stars und Star Lights, Hamburg).“
Damen American Football, 1. Bundesliga
Damen-Nationalmannschaft American Football
„Seit 2017 betreue ich die Mädels bei ihren Heim- und Auswärtsspielen. Dabei geht die Saison in der Regel von Mai bis Oktober. Am Spielfeldrand bin ich die medizinische Erstversorgung bei Verletzungen, aber auch präventiv vor dem Spiel sowie danach stehe ich den Mädels zur Seite. Als besonderes Highlight darf ich in diesem Jahr die Damen-Nationalmannschaft als Teil des Medical Teams zur WM nach Finnland begleiten.“
„Seit 2018 betreue ich die Läufer*innen von Hamburg Running als Physiotherapeut. Dieses Jahr hat sich die Chance ergeben, die Läufer vor der WM und EM im Trainingslager in der Schweiz physiotherapeutisch vorzubereiten. Hauptsächlich geht es darum, die muskuläre Ermüdung vom intensiven Training durch Massagen aus den Beinen zu bekommen. Außerdem zeige ich den Läufer*innen Übungen, um langfristig beschwerdefrei zu bleiben beziehungsweise die Lauftechnik zu ökonomisieren. Selber bin ich auch sehr ambitioniert gelaufen – war mehrmals bei den Deutschen Meisterschaften und mehrfach Landesmeister von Hamburg und Schleswig-Holstein. Mir liegt der Laufsport also sehr am Herzen.“
Welche Verletzungsgefahren lauern beim Tennis? Unser Sportmediziner Dr. Gebhardt erklärt, mit welchen Verletzungen er bei der Sportart Tennis häufig zu tun hat und wie man diesen vorbeugen oder sie behandeln kann.
Tennis ist nach wie vor eine bis ins hohe Alter sehr beliebte Sportart, die sämtliche sportmotorischen Aspekte beansprucht. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination werden trainiert, somit stellen die tennistypischen Bewegungsabläufe für Stoffwechsel und Bewegungsapparat eine optimale Bewegungsform dar. In Deutschland gibt es 9.200 Tennisvereine, der in Hamburg ansässige Deutsche Tennisbund ist der drittgrößte Sportverband in Deutschland, die 1,4 Millionen Mitglieder üben ihren Sport auf etwa 47.000 Tennisplätzen hierzulande aus.
Tennis gilt im Vergleich zu anderen beliebten Sportarten als ein vergleichsweise wenig verletzungsträchtiger Sport. Technik und Athletik im Tennis haben in den letzten Jahren jedoch eine neue Dimension erreicht. Kurze und extrem schnelle Ballwechsel, plötzliche Sprints mit abrupten Richtungswechseln sowie hohe Aufschlaggeschwindigkeiten, die peitschenartige Rückhand sowie extreme Griffhaltungen verlangen dem Bewegungsapparat Höchstleistungen ab, die oftmals an die Grenzen der Belastungsverträglichkeit für Muskeln, Bänder und Gelenke reichen. Wer ohne Aufwärmphase, mit falscher Schlagtechnik oder mit ungeeigneter Ausrüstung auf den Tennisplatz geht, riskiert schmerzhafte und zum Teil ernsthafte Verletzungen.
Dr. Matthias Gebhardt ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für Allgemeinchirurgie mit Zusatzweiterbildungen in spezieller Unfallchirurgie und Sportmedizin. Der erfahrene Sportmediziner war zuvor im BG Klinikum Hamburg Boberg 10 Jahre tätig, hier zuletzt 6 Jahre als Oberarzt. Dr. Gebhardt verfügt über hochspezialisierte Erfahrungen in der konservativen und chirurgischen Behandlung nationaler und internationaler Profisportler. Neben seiner Tätigkeit in den MVZs der Klinik Manhagen ist er auch als Operateur in der Klinik angestellt.
Mit welchen Verletzungen er typischerweise bei der Sportart Tennis zu tun hat und wie man diesen vorbeugen oder sie behandeln kann, erklärt er nachfolgend.
Akute Verletzungen betreffen häufig die untere Extremität. Das Belastungsprofil wird durch einen hohen Anteil von Sprints sowie schnellen Dreh- und Abbremsbewegungen mit hieraus resultierenden hohen exzentrischen Krafteinträgen bestimmt. Nicht selten treten Muskelverletzungen wie Muskelfaserrisse an der Oberschenkelbeugemuskulatur oder als Resultat explosiver Sprungimpulse am Übergang zwischen Wade und Achillessehne („Tennis Leg“) auf. Auch die schwerwiegenden Verletzungen der Achillessehne können Folge dieser Bewegungsabläufe sein.
Ein Umknicken des Fußes durch das tennistypische seitliche Abbremsen oder auch durch den Tritt auf den Ball während des Trainings führt häufig zu schmerzhaften Verletzungen des Kapselbandapparates des Sprunggelenks oder mitunter sogar zu Knochenbrüchen insbesondere von Außen- oder Innenknöchel. Schnelle Richtungswechsel können zu einer Distorsion des Kniegelenks führen, speziell Seitenbandverletzungen sowie der gefürchtete Kreuzbandriss können hieraus resultieren.
Insbesondere akute Unfälle und Verletzungen sollten von einem spezialisierten Unfallchirurgen oder Sportmediziner untersucht werden, da für den Laien häufig schwer zu differenzieren ist, ob die Folgen der Verletzung lediglich eine kurze Sportpause oder gar eine operative Versorgung an kompetenter Stelle zur Ausheilung benötigen.
Chronische Verletzungen und Überlastungssyndrome betreffen vor allem die obere Extremität, seltener auch die Wirbelsäule. Die am häufigsten geschilderten Beschwerden sind die außenseitige Epikondylitis, eine schmerzhafte Entzündung der Knochenvorwölbung an der Außenseite des Oberarmknochens am Ellenbogen und der an ihr befindlichen Sehnenursprünge der Handgelenk- und Fingerstreckermuskeln, die passenderweise auch als „Tennisellenbogen“ bezeichnet wird. Eine dauerhafte Überbelastung mit wiederholten Mikroverletzungen führt zu degenerativen Veränderungen an den Sehnenansätzen dieser Muskelgruppe, die nicht selten längere Therapiedauern erforderlich machen und die Geduld mancher Sportlerinnen und Sportler auf eine harte Probe stellen.
Wie so oft gilt hier besonders: Prävention ist grundsätzlich einfacher und im Allgemeinen weniger zeitaufwendig als die Therapie manifester Beschwerden. Hier bietet sich präventiv in einem ersten Schritt eine Überprüfung von Schläger und Griffhaltung sowie der technischen Ausführung von Aufschlagbewegung und Topspinschlägen durch einen erfahrenen Trainer an. Zudem können stabilisierende muskelkräftigende Übungen der Ellenbogenmuskulatur sowie isometrische Übungen der Unterarmstreckmuskulatur als Prävention dienen. Außerdem sollte nach der Belastung eine Dehnung der betroffenen Muskelgruppen vorgenommen werden.
Die tennisspezifische Überkopfbelastung bei Aufschlag und Schmetterball kann zur sogenannten Sportlerschulter führen. Sowohl die auslösende Ursache als auch die korrekte Diagnosestellung und Behandlung sind bei dieser schmerzhaften Kombination aus Instabilität und Impingementsymptomatik sehr komplex. Die Ursache der Instabilität findet sich häufig in einer Veränderung der passiven Schulterstabilisatoren, zum Beispiel Gelenklippe und Gelenkkapsel mit Bändern. Es resultiert in der klinischen Untersuchung eine spezifische Veränderung der Schulterrotation, die jedoch gleichzeitig Leistungsvoraussetzung für die Ausholbewegung ist, um über eine maximale Innenrotationsbeschleunigung hohe Ballgeschwindigkeiten erreichen zu können. Andererseits bedingen diese Veränderungen der Schulterrotation potenzielle Schädigungsmechanismen, die mitunter nur operativ zu beheben sind.
Auch hier sollte rechtzeitig präventiv über die Trainingssteuerung der Gefahr einer Schulterverletzung entgegengewirkt werden. Zusätzlich können stabilisierende oberarmkopfzentrierende Übungen unter physiotherapeutischer Anleitung wirksam sein, um Schulterverletzungen zu vermeiden.
Ein großes Danke an unsere Chefärzte Dr. Roel van der Most und Dr. Niels Hellmers.
„Ich habe meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Klinik Manhagen gemacht. Seit April 2021 arbeite ich bei Dr. Hellmers und Dr. van der Most in der Agilon Orthopädie in Ahrensburg und assistiere dreimal die Woche den Ärzten im OP der Klinik. Ich bin Leistungsturnerin und trainiere fünfmal die Woche drei bis vier Stunden in Buchholz in der Nordheide. Letztes Jahr bin ich mit meinem Team, dem Turnteam Kiehngroup Lüneburg Buchholz, in die 1. Bundesliga aufgestiegen und jetzt turne ich in der höchsten Liga Deutschlands. Vor ein paar Jahren hätte ich das niemals gedacht, vor allem weil ich selbst auch schon viele Verletzungen hinter mir habe und schon zweimal in der Klinik Manhagen operiert wurde.
Ohne die Unterstützung meiner Chefs würde ich das nie schaffen. Sie achten immer darauf, dass ich rechtzeitig zum Training komme und bieten mir die bestmögliche medizinische Beratung, das hilft mir sehr.“
„Glück wird in Knoten bemessen.
Seit 2014 bin ich mit dem Kite-Fieber infiziert. Am liebsten bin ich in jeder freien Minute, bei Wind und Wetter auf dem Wasser unterwegs. Gerade die Region rund um Fehmarn ist der Hotspot für das Kitesurfen. Das sportliche norddeutsche Flair mit dem Bezug zum Meer findet sich auch überall in der Klinik wieder. Da fühle ich mich wie zu Hause.“
Was für ein spannendes Wochenende in Italien: Giro d’Italia 2022, die italienische Grand Tour. Unser Dr. Gebhardt, rechts im Bild, war als Mannschaftsarzt von BORA hansgrohe mit dabei. „Wahnsinn – einfach unglaublich“, feiert der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie den Sieg von BORA hansgrohe und Star Jai Hindley als Gesamtsieger.
Seit mehreren Jahren nimmt die Klinik Manhagen am STADTRADELN in der Gemeinde Großhansdorf teil. Im Rahmen der jährlichen Aktion gilt es, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad oder E-Bike zurückzulegen. Es geht dabei um Klimaschutz und den Wettbewerb, welche Gemeinden beziehungsweise welche Teams die meisten Kilometer erradeln.
Es können alle daran teilnehmen, die im Kreis Stormarn wohnen oder arbeiten. Außerdem zählen nicht nur die Fahrten zur und von der Arbeit, sondern alle im Aktionszeitraum gefahrenen Kilometer können gewertet werden.
www.stadtradeln.de/grosshansdorf
Die Klinik Manhagen stellt jedes Jahr ein Team auf, in dem sich Kolleginnen und Kollegen zusammenfinden.